Programm

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  • Wolfram Kons

    Moderator

    Moderation

    Wolfram Kons moderiert den Innovationstag 2016.

    Über Wolfram Kons

    Wolfram Kons arbeitete nach seinem Jura-Studium und einem Volontariat ab 1983 zunächst für zahlreiche Radiostationen und Tageszeitungen. 1990 wechselte er zum Fernsehen, zunächst als Korrespondent für das RTL-Frühmagazin in Moskau. Seit 1991 ist er Hauptmoderator des RTL-Morgenmagazins „Guten Morgen Deutschland“ und zählt zu den prägenden Programmgesichtern von RTL. Seit 1996 moderiert er zudem den „RTL-Spendenmarathon“, für den er – neben diversen anderen Auszeichnungen – 2004 auch das Bundesverdienstkreuz erhielt.

  • 9.30 Uhr

    Florian Haller

    Hauptgeschäftsführer Serviceplan Gruppe

    Begrüßung

    Florian Haller wird den Innovationstag eröffnen.

    Über Florian Haller

    Nach seinem Wirtschaftsstudium an der Universität St. Gallen und einer ersten Station als Kundenberater bei der Werbeagentur Lintas in New York war Florian Haller, geboren 1967, ab 1992 für fünf Jahre bei Procter & Gamble tätig. Dort arbeitete er zunächst als Category Manager Dishwashing in der Europazentrale in Brüssel und später als Brand Manager Household Products in Genf. 1996 stieg er als Geschäftsführer der Dritten Werbeagentur bei der Serviceplan Gruppe ein. Im Jahr 2000 wechselte er als Geschäftsführer in die Holding von Serviceplan. Im Juli 2002 übernahm Haller die Position des Hauptgeschäftsführers der Serviceplan Gruppe von seinem Vater, dem Agenturgründer Dr. Peter Haller.

    Von der Fachzeitschrift Horizont wurde er im Jahr 2006 als „Agenturmann des Jahres“ ausgezeichnet. Im Jahr 2010 kürte ihn die W&V, Deutschlands auflagenstärkstes deutsches Wochenmagazin der Kommunikations- und Medienbranche, zur „Media-Persönlichkeit des Jahres“. Zuletzt wurde er von dem Fachmagazin aus einer Liste von 100 Persönlichkeiten zum kreativsten und innovativsten Manager der Kommunikationsbranche für 2012 gewählt.

    Bei den Medientagen 2011 in München hielt Florian Haller die Keynote und vertrat in der anschließenden Elefantenrunde erstmalig bei der Eröffnungsveranstaltung der Münchner Medientage die Agenturszene. 2013 wurde er gemeinsam mit seinem Vater Dr. Peter Haller, dem Gründer von Serviceplan, in die „Hall of Fame der deutschen Werbung“ aufgenommen. Vorträge hielt er in der Vergangenheit unter anderem an der Ludwig Maximilian Universität München, beim Deutschen Markenkongress, dem Frankfurter Plakattag oder dem MMD Magazine Marketing Day.


  • 9.40 Uhr

    Martin Lindstrom

    Brand futurist

    Forget Big Data – Small Data is Defining the Future

    Martin Lindstrom, best-selling author of seven books, is one of the world’s foremost branding experts. He advises Fortune 100 brands from Coca-Cola to Red Bull on how to build future-proof brands. He was named one of Time magazine’s “100 Most Influential People” and Thinkers50 named him one of the top 20 business thinkers in the world. Martin Lindstrom will explain why big data isn’t the ideal way to really understand consumers and how small data completely transforms the way businesses are built and run. He will be laying out the science for his insights, offering vivid hands-on tools to make brands more effective.

    Über Martin Lindstrom

    Change Agent. Markenfuturist. Bestsellerautor. Martin Lindstrom ist einer der weltweit kompetentesten (und härtesten) Experten für Markenaufbau. Von der Coca-Cola Company über Nestlé bis Red Bull berät er Fortune-100-Marken darüber, wie man Marken zukunftssicher aufbaut. Das TIME Magazine kürte Lindstrom zu einem der „World’s 100 Most Influential People“. Er ist ein New York Times und Wall Street Journal Bestsellerautor von sechs bahnbrechenden Werken über Markenpolitik, darunter Buyology: The Truth and Lies About Why We Buy, BRANDsense und Brandwashed. USA Today wählte Buyology, das in den Top-10-Bestsellerlisten in den USA, darunter der New York Times und des Wall Street Journal, und weltweit erschien, zum „Pick of the Year“. Sein Buch BRANDsense wurde vom Wall Street Journal als „eines der fünf besten Marketingbücher, die jemals veröffentlicht wurden“ bejubelt. Sein neuestes Buch (St. Martins Press, New York) Small Data –The Tiny Clues That Uncover Huge Trends wird im Februar 2016 veröffentlicht.

    Martin Lindstrom hat sich als weltweiter Experte und Pionier in den Bereichen Verbraucherpsychologie, Marketing, Marken und neurowissenschaftliche Forschung eine Nische geschaffen. Er hat eine unorthodoxe Methode entwickelt, um genau das zu tun, wozu jedes Unternehmen gerne in der Lage wäre: die tiefsten Wünsche seiner Verbraucher zu verstehen und sie in innovative Produkte, Marken oder Einkaufserlebnisse umzuwandeln.

    2015 setzte Thinkers50 Martin Lindstrom auf Platz 18 der weltweit einflussreichsten Managementvordenker. Er ist Sprecher und Produzent der beliebten NBC-Serie „Main Street Makeover“ in The Today Show, Kolumnist für Fast Company und TIME und erscheint weiterhin in den Zeitungen Wall Street Journal, Newsweek, The Economist, New York Times, Bloomberg Businessweek, The Washington Post, USA Today sowie zahlreichen weiteren Publikationen und in Fernsehprogrammen weltweit.


  • 10.30 Uhr

    Bianca Heinicke alias "Bibi"

    YouTube-Star
    im Gespräch mit Anja Bettin, Geschäftsführerin nuwena GmbH

    Das Zeitalter der Influencer

    Influencer-Marketing gilt als neuer „King of Content“ und erlebt gerade ein Upgrade zum wichtigen Standbein im digitalen Marketing. Immer mehr Unternehmen setzen auf digitale Multiplikatoren, um ihre Zielgruppe zu erreichen. Wie aber funktioniert Marken-Building mit einem Influencer genau? Wie nutzt man die Überzeugungskraft von YouTube- und Instagram-Stars, um ein neues Produkt zu launchen? Und wie wird dieses dann so erfolgreich wie die bilou-Kosmetik von Deutschlands beliebtester YouTuberin „Bibi“? In einem Gespräch geben Bianca Heinicke und Anja Bettin Einblicke in ihre Erfolgsstory und die Macht der Influencer.

    Über Bianca Heinicke

    Bianca Heinicke, geboren am 6. Februar 1993 in Köln, genannt „Bibi“, hat sich mit ihrem seit 2012 bestehenden YouTube-Channel „BibisBeautyPalace“ als erfolgreichste weibliche YouTuberin Deutschlands etabliert. Mit aktuell über 3,7 Millionen Abonnenten hat Bianca Heinicke eine breite, überwiegend jugendliche Fangemeinde aufgebaut. Jeden Donnerstag und Sonntag entertaint die YouTuberin ihre Abonnenten mit Videos zu den Themen Lifestyle, Beauty und Unterhaltung. Nach der Tageschau bilden Bibi und ihr Freund Julian Claßen mit über 90 Millionen monatlichen Views Deutschlands größtes Medienangebot. Im Februar 2015 gründete sie mit Julian Claßen, Anja Bettin und Timo Schmid die gemeinsame Firma nuwena GmbH für die Vermarktung eigener Kosmetikprodukte. Als erstes Produkt brachte die nuwena GmbH im November 2015 eine Duschschaum Serie heraus – bilou Tasty Donut und bilou Creamy Mandarin. Mittlerweile sind die beliebten bilou Duschschäume auf sieben Duftsorten angewachsen und werden in den führenden Drogeriemärkten in Deutschland und Österreich sowie bei Manor in der Schweiz sehr erfolgreich vertrieben.

    Über Anja Bettin

    Die Dipl. Betriebswirtin Anja Bettin ist leidenschaftliche Marken- und Produktentwicklerin. Nach ihrem BWL Studium mit den Schwerpunkten Marketing & Asien und einem längeren beruflichen Auslandsaufenthalt in Japan (Maruho, Osaka und Daimler-Chrysler, Tokio), setzte Anja Bettin ihre Karriere 2003 bei Reckitt Benckiser in Mannheim fort, bevor sie dann ihr eigenes Unternehmen zur Entwicklung und zum Vertrieb von Marken gründete. So wurde 2007 der neuartige All Natural Energy Drink „Angel“ entwickelt und durch zwei JV Partner vertrieben. Nach einer Elternpause nahm sie Ende 2014 mit der Kreativ- und Sales Agentur Philosophy Brands GmbH ihre unternehmerische Tätigkeit wieder auf. Im Februar 2015 gründete sie mit Bianca Heinicke, Julian Claßen und Timo Schmid die gemeinsame Firma nuwena GmbH für die sie als Geschäftsführerin verantwortlich ist. Als erstes Produkt brachte die nuwena GmbH im November 2015 zwei Duschschäume heraus – bilou Tasty Donut und bilou Creamy Mandarin. Mittlerweile sind die beliebten bilou Duschschäume auf fünf Duftsorten angewachsen und werden in den führenden Drogeriemärkten in Deutschland und Österreich sowie bei Manor in der Schweiz sehr erfolgreich vertrieben.


  • 11.15 Uhr

    Christian Lindner

    Bundesvorsitzender der FDP
    im Gespräch mit Horst von Buttlar, Chefredakteur Capital

    Personal Branding in der Politik – der Weg zur Marke

    Politiker wie Helmut Schmidt und Winfried Kretschmann bleiben im Gedächtnis haften. Verbinden wir diese politischen Persönlichkeiten aber unbedingt mit ihrer Partei? Welche Bedeutung haben Persönlichkeitsmarken in der Politik? Wie sehr prägt ein Politiker seine Partei – oder verhält es sich genau umgekehrt? Und kann es einem Politiker gelingen, seiner Partei ein neues Image zu verschaffen, wie Christian Lindner es aktuell mit der FDP anstrebt? Diesen und weiteren spannenden Fragen widmet sich Horst von Buttlar im Gespräch mit dem FDP-Bundesvorsitzenden Christian Lindner.

    Über Christian Lindner

    Christian Lindner, MdL (*7. Januar 1979) ist seit der Landtagswahl im Mai 2012  Mitgliedes des Landtages (Wahlkreis Rheinisch‐Bergischer Kreis), Vorsitzender der  Landtagsfraktion und des Landesverbandes der FDP in Nordrhein‐Westfalen. Nach  einer historischen Zäsur für die FDP, bei der Bundestagswahl 2013, wurde Lindner am  7. Dezember 2013 zum Bundesvorsitzenden der FDP gewählt.    Der  Wermelskirchener  studierte  Politikwissenschaft,  Öffentliches  Recht  und  Philosophie an der Rheinischen Friedrich‐Wilhelms‐Universität Bonn, und schloss sein  Studium 2006 mit einem Magister Artium ab.

    Von 1997 bis 2004 war Lindner Inhaber einer Werbeagentur sowie Mitgründer eines  Internet‐Unternehmens. In dieser Zeit gab er zwei Fachbücher heraus.    Christian  Lindner  gehört  der  FDP  seit  1995  an.  Von  2000  bis  2009  war  er  Abgeordneter  des  nordrhein‐westfälischen  Landtags,  wo  er  die  Themen  Generationen, Familie, Integration sowie Innovation, Wissenschaft, Forschung und  Technologie  verantwortete,  seit  2005  als  stellvertretender  Fraktionsvorsitzender.  Von  2004  bis  April  2010  war  Lindner  zugleich  Generalsekretär  des  FDP Landesverbandes Nordrhein‐Westfalen.

    2009  wechselte  Lindner  in  den  Deutschen  Bundestag  und  wurde  zum  Generalsekretär der FDP berufen. Dieses Amt gab er im Dezember 2011 zurück. Sein  Bundestagsmandat gab er im Zuge der NRW‐Landtagswahl im Juli 2012 auf.

    Über Horst von Buttlar

    Hort von Buttlar, Jahrgang 1975, studierte Slawistik, Geschichte und Politikwissenschaften in Heidelberg, St. Petersburg und Berlin. 2002 absolvierte er die Deutsche Journalistenschule in München. 2004 ging er zur „Financial Times Deutschland“ (FTD), zunächst als Redakteur im Kommentarteam. 2007 übernahm der die Leitung des Reporterteams. 2009 wurde er stellvertretender Ressortleiter, 2011 übernahm der die Ressortleitung Agenda bei den G&J Wirtschaftsmedien, zu denen neben der FTD, die Magazine „Capital“, „Impulse“, „Börse Online“ und „Business Punk“ zählten. Er betreute und koordinierte dort die großen Reportagen, Hintergrundgeschichten und Porträts. Nach dem Ende der FTD übernahm er Anfang 2013 die Chefredaktion von Capital und führte – mit einem neuen Team aus Berlin – einen umfassenden und erfolgreichen Relaunch des Magazins durch.

    2005 wurde er mit dem Theodor-Wolff-Preis ausgezeichnet.  2008 bekam er den Herbert Quandt Medien-Preis für Wirtschaftspublizistik verliehen.  2011 ging Horst von Buttlar für ein halbes Jahr als Bucerius Fellow an die Harvard Universität in Cambridge, USA.


  • 13.15 Uhr

    Daniel Domscheit-Berg

    Ehemaliger Sprecher von Wikileaks
    im Gespräch mit Mathias Müller von Blumencron, Chefredakteur Digitale Medien F.A.Z.

    Transparenz und Privatsphäre in einer digitalen Welt

    Um uns herum entwickelt sich mit rasender Geschwindigkeit eine total vernetzte Welt. Daniel Domscheit-Berg engagiert sich seit Jahren für Informationsfreiheit und Transparenz im Internet. In seiner Keynote skizziert er digitale Zukunftsszenarien und gewährt einen Einblick in die weniger bekannten, doch realen Gefahren, die sich aus dem Internet ergeben. Im Anschluss diskutiert er mit Mathias Müller von Blumencron, was die mangelnde Transparenz und das „gefühlte Ende“ der Privatsphäre in der digitalen Welt für uns bedeuten.

    Über Daniel Domscheit-Berg

    Als Diplom-Informatiker und Experte für Netzwerksicherheit ist Daniel Domscheit-Berg ein vehementer Fürsprecher für Transparenz und Meinungsfreiheit im World Wide Web. Das Foreign Policy Magazine ernennt ihn im Jahr 2011 zum Top 100 Global Thinker.

    Domscheit-Berg (Jahrgang 1978) baut von 2007 bis 2010 WikiLeaks mit auf und ist – unter dem Pseudonym Daniel Schmitt – der Sprecher der Internet-Plattform. Nach Meinungsverschiedenheiten über die strategische Ausrichtung von WikiLeaks, einen Mangel an Transparenz sowie den Managementstil, verlässt Domscheit-Berg WikiLeaks und veröffentlicht ein Buch über seine Erfahrungen. „Inside WikiLeaks“ erscheint 2011 und wird in 23 Sprachen übersetzt. Das Buch ist eine der Quellen für den Hollywood-Film „Inside WikiLeaks – Die Fünfte Gewalt“.

    Vor seiner Tätigkeit für WikiLeaks arbeitet der Diplom-Informatiker für verschiedene Fortune-500-Unternehmen und erstellt drahtlose und drahtgebundene Netzwerke hauptsächlich für die Automobil- und Transportbranche.

    Heute arbeitet er an verschiedenen Internetprojekten mit dem Schwerpunkt Privatsphäre und Anonymität. In Brandenburg leitet er ein Innovation Lab und führt Workshops für Kinder durch, in denen er ihnen seine Leidenschaft für Technologie näherbringt. Dabei weist er auch deutlich auf die Risiken in den sozialen Netzwerken hin, zeigt wie Kinder und Jugendliche Verantwortung übernehmen und sich schützen können.

    Über Matthias Müller von Blumencron

    Mathias Müller von Blumencron ist Chefredakteur Digitale Medien der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (F.A.Z.) und verantwortlich für alle digitalen Produkte der Zeitung. Bevor er im Oktober 2013 bei der F.A.Z. begann, arbeitete er als Chefredakteur des Nachrichtenmagazins SPIEGEL. In seiner früheren Position war er verantwortlich für die strategische Entwicklung und das starke Wachstum von SPIEGEL ONLINE, das unter seiner Leitung zur führenden deutschen Nachrichtenseite wurde. Seine journalistische Karriere begann Müller von Blumencron nach einem Jura-Studium und der Henri-Nannen-Schule bei Capital und der Wirtschaftswoche. 1992 wechselte er zum SPIEGEL. Dort arbeitete er im Deutschland-Ressort, wurde später Wirtschaftskorrespondent in Washington und New York, ehe er im Jahr 2000 die Chefredaktion von SPIEGEL ONLINE übernahm und 2008 die des SPIEGEL.

  • 14 Uhr

    John Travis

    VP Marketing EMEA Adobe

    Marketing. Reimagined.

    John Travis wird unter anderem darüber sprechen, wie sich der technische Wandel und die Digitalisierung auf das Marketing ausgewirkt hat, welchen Anforderungen Marketers heute gegenüberstehen und wie Adobe, als einer der “Senioren” der Tech Industry, seinen eigenen Wandel erlebt und das Marketing angepasst hat.

    Über John Travis

    Based in London, John Travis is the Vice President of Marketing for Europe, Middle East and Africa (EMEA). In this role, John is responsible for all marketing, campaign, and media strategy and delivery across the region. Previously, Travis spent eight years as Vice President of Brand and Campaign Marketing. Based in San Francisco, California, John was responsible for Adobe’s brand marketing worldwide, including brand strategy and identity, campaign strategy, web marketing, advertising, media strategy and events. John serves as a lead evangelist of the Adobe brand, driving innovative strategies and programs with the objective of building customer loyalty, affinity, and demand for Adobe’s brand and its diverse portfolio of products and solutions.


  • 16 Uhr

    Frank Schätzing

    Bestseller-Autor („Der Schwarm“, „Limit“, „Breaking News“)

    „Zukunftsgerüchte“ – wie die Welt wohl eher nicht wird

    Lassen sich Menschen bald von Robotern bedienen? Können wir in ein paar Jahren mit dem Fahrstuhl zum Mond fahren? Nur, wenn wir wollen, meint Frank Schätzing. Denn die Zukunft bricht nicht unwetterartig über uns herein – wir müssen uns aktiv Ziele setzen und danach handeln. Sein Vortrag ist ein entschiedenes Plädoyer für eine visionäre und mutige Gestaltung unserer Zukunft und gegen Zukunftsangst und Panikmache. Durch die Arbeit an seinem Roman „Limit“, der im Jahr 2025 spielt, hat sich Deutschlands erfolgreichster Science-Fiction-Autor viel mit Zukunftsfragen, Utopien und technologischen Entwicklungen auseinandergesetzt. Sein Fazit: „Prognosen sind schwierig, vor allem wenn sie die Zukunft betreffen.“

    Über Frank Schätzing

    Frank Schätzing gehört zu den meistgelesenen deutschen Autoren. Seine Wissenschafts- und Politthriller führen regelmäßig die Bestsellerlisten an und werden in 27 Sprachen übersetzt. Nach dem Studium der Kommunikationswissenschaften geht Schätzing erst als Texter, dann als Creative Director in die Werbung und gründet mit Freunden die Kölner Werbeagentur Intevi. Anfang der 1990er Jahre beginnt er Novellen und Satiren zu schreiben und veröffentlicht 1995 den historischen Roman „Tod und Teufel“, der zunächst zum regionalen, später bundesweit zum Bestseller avanciert. Nach zwei weiteren Romanen und einem Band mit Erzählungen erscheint 2000 der Bestseller „Lautlos“, ein politischer Thriller über den Weltwirtschaftsgipfel 1999.

    Im Frühjahr 2004 gelingt ihm mit seinem Roman Der Schwarm der nationale und kurz darauf auch internationale Durchbruch. Der Roman über eine unbekannte intelligente Lebensform aus der Tiefsee, die die Lebensgrundlagen der Menschheit bedroht, erreicht seit Erscheinen eine Gesamtauflage von 4,5 Millionen Exemplaren und wird in 27 Sprachen übersetzt. 2006 erscheinen die „Nachrichten aus einem unbekannten Universum“ und 2009 wird sein Roman „Limit“ erneut ein Bestseller. Im März 2014 erscheint sein neuer Thriller „Breaking News“.

    Frank Schätzing hat für seine Arbeiten bereits zahlreiche Preise erhalten, darunter 2004 den Corine-Preis in der Sparte Belletristik und 2005 den Deutschen Science-Fiction-Preis sowie die Goldene Feder und den Deutschen Krimi Preis.


  • 16.45 Uhr

    Elyas M’Barek

    Schauspieler
    im Gespräch mit Matthias Harbeck, Kreativgeschäftsführer Serviceplan Campaign

    Talk of fame

    Mit flotten Sprüchen, einem verschmitzten Lächeln und viel Charisma hat sich Elyas M’Barek seit seinem Durchbruch als Macho Cem Öztürk in der Komödie „Türkisch für Anfänger“ zu einem Erfolgsschauspieler mit großer Popularität entwickelt. Die Rolle des Zeki Müller in „Fack ju Göhte“ machte ihn endgültig zum Superstar der deutschen Kinoszene. Vor der Premiere des zweiten Teils gelang ihm eine multimediale Präsenz, woraufhin er prompt den nächsten Kassenhit einfuhr. Matthias Harbeck spricht mit Elyas M’Barek über seinen neuen Job als Sky Testimonial und die Kunst der erfolgreichen Selbstvermarktung.

    Über Elyas M’Barek

    Elyas M’Barek (Jahrgang 1982) zählt zu den bekanntesten deutschsprachigen Schauspielern. Mit der Erfolgskomödie „Fack ju Göhte“ erreichte er eine Omnipräsenz in den deutschen Medien. Der Sohn einer Österreicherin und eines Tunesiers wuchs in München auf. Er schloss seine Schulkarriere mit dem Abitur ab. Währenddessen verkörperte er schon 2001 in der Teenagerkomödie „Mädchen, Mädchen“ die Rolle des Blaubarts. Weiteren Bekanntheitsgrad erlangte er durch seine Rolle des Machos „Cem“ in der ARD-Vorabendserie „Türkisch für Anfänger“ (2006 bis 2008). Danach spielte er eine durchgehende Rolle bei „Doctor’s Diary“. Sein Portfolio erweitert der in München lebende Schauspieler mit Filmrollen wie z.B. „What a Man“ (2011) – u.a. neben seinem guten Freund Matthias Schweighöfer – oder „Offroad“ neben Nora Tschirner.

    Ausgezeichnet wurde M’Barek u.a. mit dem Bambi 2012 für „Türkisch für Anfänger“, den Jupiter-Filmpreis (2013) sowie einen Romy-Award 2014 in der Kategorie „Bester Schauspieler“ für seine Leistung in „Fack ju Göhte“. Von letzterem kam 2016 der zweite Teil mit großem Erfolg in die Kinos.  Neben seinen schauspielerischen Tätigkeiten ist Elyas M‘Barek Mitbesitzer des Restaurants „Paisano“ in München.

    Über Matthias Harbeck

    Nach seinem Studium der Kommunikations-, Geschichts- und Theaterwissenschaften an der Universität Erlangen-Nürnberg und einem Studienaufenthalt in Michigan / USA arbeitete Matthias Harbeck, Jahrgang 1964,  zunächst als Regieassistent und Bühnenbildner am Thalia Theater in Hamburg und am Staatstheater in Mainz. 1994 begann er seine Karriere als Texter in der Agenturbranche. Bei Jung von Matt arbeitete Harbeck für Kunden wie Audi, Lamborghini oder Astra-Bier und gewann seine ersten Awards. Nachdem er anschließend bei Philipp und Keuntje knapp vier Jahre lang als Creative Director tätig war, wechselte er 2004 zu Springer & Jacoby. Ebenfalls als Creative Director verantwortete er dort Kunden wie eBay, Smart, Mercedes-Benz, oder Müller Milch. Seit Januar 2008 ist Matthias Harbeck Partner der Serviceplan Gruppe und Kreativ-Geschäftsführer der Agentur Serviceplan Campaign. Zu seinen wichtigsten Kunden gehören Sky, Lego, BMW Motorrad, BMW Motorsport, Cortal Consors, Rolf Benz und HiPP. Neben seiner kreativen Leadfunktion in München ist Harbeck für die kreative Betreuung von Serviceplan Austria und Serviceplan Suisse zuständig. Harbeck ist seit 2001 Mitglied des Art Directors Club Germany und seit  2009 des D&AD. Seine Jurorentätigkeit umfasst die Wettbewerbe Eurobest, New York Festival, ADC, Ramses, Cristal Festival, Die Anzeige, Das Plakat sowie das Werbefilmfestival spotlight. Als Coach lehrt Harbeck seit 2002 an der Texterschmiede Hamburg. Mit mehr als 400 nationalen und internationalen Awards, darunter 17 Löwen in Cannes, zählt er zu Deutschlands meist ausgezeichneten Kreativen.


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